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du befindest dich hier: Bibliothek der Burg/ "Essay: Plätzchen backen auch für Vierbeiner"

 

 


 

Beim Plätzchen backen ist es wichtig, nicht nur ordentlich Keksteig zu naschen, keine Kekse anbrennen zu lassen und später auch noch genug Plätzchen für Gäste aufzuheben, statt sie alle selbst zu verputzen, nein, man muss dabei auch an die geliebten Vierbeiner denken.

Natürlich gibt es da spezielle Rezepte, denn jeder weiß, vor allem Zucker ist ungesund für das Haustier und kann ernste gesundheitlichen Folgen haben.

Außerdem sollten auch die weiteren Zutaten auf das jeweilige Tier gut abgestimmt werden.

Ein Pferd ist nun mal kein Hund und ein Hund keine Katze.

Wir wissen, Pferde schnorbsen gerne frisches Gras und duftendes Heu. Ein beliebtes Rezept für das edle Ross, das übrigens weder ein Pegasus (Pferd mit Flügeln) noch ein Einhorn (Pferd mit einem Horn) oder gar ein Hippogryph (Pferd mit Flügeln und Adlerkopf) ist, sind Apfel-Hafer-Leckerlis. Dazu einfach 4 Äpfel raspeln und mit Haferflocken und Honig vermengen, Plätzchen formen und anschließend bei 150°C für eine Stunde backen, bis sie richtig fest sind.

Da freut sich das Pferd, egal ob Shirehorse oder Shetland Pony, gewiss.

Bei Hunden sollte man natürlich bedenken, dass sie ursprünglich Jäger sind und lebende Beute schlagen. Daher gibt es für Wauzels eine gute Portion Leberwurst. Einfach Haferflocken, Hüttenkäse, Leberwurst und etwas Olivenöl miteinander vermengen und als Plätzchen geformt im Ofen bei 180°C ca. 30 Minuten backen lassen.

Das sollte dem treuesten Freund des Menschen schmecken, selbst wenn er noch ein Wolf wäre.

Für unsere Samtpfoten soll es auch was Feines geben. Was aber mag die Katze von Welt am liebsten? Fisch! Klar! Also los geht's. Thunfisch mit etwas Eischnee pürieren und kleine Tupfen auf das Backblech geben. Alles im Ofen bei 160°C backen. Alle Zutaten müssen gut durchgegart sein.

Dies schmeckt dem Stubentiger gut und entlockt ihm sicher ein lautes Schnurren, außer man hat einen echten Tiger zuhause. Der lässt sicher ein tiefes Grollen hören, außerdem kann für diesen der Tupfen gerne größer sein.

Hat man alles gut beachtet, kann nun auch das geliebte Haustier beim Plätzchen backen mitmachen, ohne sich den Magen zu verstimmen.

Viel Spaß beim Plätzchen backen.

10/ 2018

 


 

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