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du befindest dich hier: Bibliothek der Burg/ "Nagusamé - Teil 2"

 

 


Ich lasse einen enttäuschten Seufzer hören als er meinen Mund verlässt und sich aufrichtet. Ich versuche ihn zurückzuhalten, doch werden meine Arme von ihm festgehalten und sanft auf das Bett zurück gedrückt. Dann spüre ich seine warmen Hände, wie sie sich auf meine Schultern legen, dort, wo er mich zuvor so schmerzvoll gepackt hatte. Diesmal läßt er sie leicht über die Haut streichen. Zu meinem Hals und wieder zurück. Über die Arme und bis auf meine Brust. In kleinen Kreisen lässt er seine Hände über meinen Oberkörper wandern. Übt etwas Druck aus.

Ich drücke meinen Rücken durch, um meinen Körper näher an diese Hände zu bringen. Diese wandern weiter nach unten, auf meinen Bauch, und bleiben dort kurze Zeit liegen. Die kräftigen Finger, die sich fest um meine Hüfte schließen, lassen mich erschauern und ein Zittern durchläuft meinen gesamten Körper. Ich werde auf den Bauch gedreht und von seinem Gewicht in das Bett gedrückt. Er verteilt heiße Küsse auf meinem Hals und meinen Schulterblättern. Wieder beginnt er mit seinen Händen über mich zu gleiten. Zuerst über den Nacken und die Schultern und weit über den Rücken. Er massiert mich, bis auch die restliche Anspannung aus meinen Muskeln gewichen ist und ich völlig entspannt unter ihm liege.

Seine Hände bleiben erneut für einen kurzen Moment am Ansatz der Lendenwirbel halten. Doch dann bewegen sie sich weiter; über meine Hüfte lässt er sie meine Beine weit hinunter wandern und wieder zurück kommen. Diesmal streicht er über meinen Po. Er fährt noch einmal über den gesamten Rücken, über meinen Steiß, und lässt seine Hände auf meinen Oberschenkeln liegen. Er beginnt sie leicht zu massieren und drängt meine Beine schließlich etwas auseinander um auch die Innenseiten so sanft zu berühren.

Sofort löst sich ein tiefes Stöhnen aus meiner Kehle und meine Finger graben sich in den Stoff unter mir. Ich spüre seinen Atem auf meiner empfindlichen Haut, während seine Hände meine Schenkel umfasst halten. Er verteilt einige rasche Küsse auf meinen Hintern und hinterlässt eine feuchte Spur bis zu seinen Händen. Als er beginnt, an der weichen Haut zu saugen und zu knabbern, schließen sich meine Finger noch fester um den Stoff und ich versuche trotz seines festen Griffes, meine Beine noch weiter zu öffnen.

Abrupt hört er mit seinen Zärtlichkeiten auf. Er schiebt sich an meinem Körper entlang nach oben, bis er neben mir liegt. Verwirrt öffne ich die Augen und blicke in das sinnliche Grau-grün.

„Nicht aufh....“

Meine restlichen Worte werden mit einem langen Kuss verschlungen. Seine rechte Hand streichelt weiter über meinen Rücken. Nur leicht berühren seine Fingerkuppen meine Haut und lassen jedesmal ein Kribbeln dort zurück. Noch einmal fährt er über meinen Po und bleibt an meiner Hüfte halten. Er übt leichten Druck aus und dreht mich wieder auf den Rücken, wobei er sich auf mich legt; seine Beine halten mich fest umschlossen. Erst jetzt löst er seine Lippen von den meinen. Wieder beginnt er mit seinen Händen über meinen Körper zu streichen, diesmal begleitet sie sein Mund. Er lässt keine Stelle auf meiner Haut unberührt. Und jedes Stöhnen von mir hält ihn an, mir weitere Seufzer zu entlocken. Ich habe meine Augen wieder geschlossen und lasse mich von seinen Verführungskünsten überwältigen. Er arbeitet sich genußvoll an meinem Körper herab. Die Hitze, die sich in meiner Lendengegend sammelt, spüre ich nur zu deutlich. Langsam nähern sich seine Lippen dem Zentrum.

Seine Finger schließen sich abermalig um meine Hüften und halten mich fest auf den Laken nieder. Sein Mund bedeckt meinen Bauch mit vielen Küssen, bis er sich meiner linken Hüftseite zuwendet und die empfindliche Haut zärtlich liebkost.

Mein lautes Aufkeuchen lässt ihn innehalten. Ich richte mich etwas auf und mit verklärtem Blick schaue ich zu ihm. Ein leidenschaftliches Feuer brennt in den grau-grünen Augen. Er nimmt seine linke Hand von meinem Becken, lässt sie über meine Brust gleiten und drückt mich wieder in die Laken zurück. Gleichzeitig wendet er sich meiner nun freien Hüftseite zu und bedeckt diese mit hungrigen Küssen. Sanft saugt er an der empfindsamen Haut. Ich keuche erneut auf und drücke meine Rücken durch. Die kräftigen Hände auf meiner Brust und um meine Hüfte halten mich jedoch fest. Sein Mund lässt nicht davon ab und ich beginne mich unter ihm zu winden. Er beißt leicht in die gereizte Stelle und ich kann einen leisen Aufschrei nicht mehr unterdrücken. Schwer atmend sinke ich auf das Bett zurück. Er lässt noch einmal sanft eine Hand über die Haut streichen und richtet sich auf.

Meine Beine werden von seinem Gewicht freigegeben. Ruhig fängt er an, sie wieder zu streicheln. Bald beginnt er mit den Fingern etwas nach innen zu wandern. Ohne mein eigenes Zutun öffnen sich meine Beine ein wenig. Er drängt sie noch weiter auseinander und kniet sich zwischen sie. Er schiebt sie so weit zur Seite und etwas nach oben, bis ich völlig offen vor ihm liege.

Für einige Momente ist absolute Stille im Raum. Ich höre nur noch meinen kurzen Atem und blicke wiederum zu ihm. Ich brauche noch nicht einmal in seine grau-grünen Augen zu sehen um seinen gierigen Blick zu spüren, der sich an meinem Körper weidet. Er berührt mich nicht, allein dass ich so vor ihm liege, lässt die Erregung in mir weiter ansteigen. Mit einem Stöhnen lehne ich mich nach hinten. Sein warmer Körper legt sich auf meinen und er hält mich fest umarmt. Seinen Kopf hat er auf meine Brust gelegt. Er lauscht einige Augenblicke meinem Herzschlag, hebt seinen Kopf wieder an und rutscht noch etwas weiter zu mir herauf. Sein Grau-grün sinkt tief in meine Augen.

„Du bist wunderschön.“

Seine Lippen senken sich auf meine herab, ohne dass er meinen Blick losgelassen hat. Ich verliere mich in dem Kuss und den Tiefen dieser schönen Augen. Durch den Kuss schiebt er mich weiter in die Kissen zurück, lässt mich wieder entspannt liegen. Seine Zunge verlässt meinen Mund und wandert über mein Kinn, den Hals, die Brust und den Bauch zurück nach unten. Gleichzeitig schiebt er meine Beine auseinander, die sich selbstständig um seinen Körper gelegt hatten.

Erneut spüre ich seinen hungrigen Blick auf mir. Meinem Stöhnen folgen zärtliche Küsse auf die Innenseite meines Schenkels. Quälend langsam arbeitet er sich nach oben zu meiner heiß pulsierenden Mitte. Er lässt mich unberührt.

Er wendet sich dem zweiten Oberschenkel zu und beginnt diese lustvolle Tortur von neuem. Diesmal noch langsamer, und mit noch mehr Genuss kostet er von meiner erhitzten Haut. Meine Hüfte hebt sich ihm etwas entgegen, wird von seinen starken Händen aber fest auf dem Bett gehalten.

Dann spüre ich eine Hand an meinem Schenkel und wie sie mein Bein noch etwas weiter zur Seite drückt. Ein Schrei entfährt mir als sein heißer Atem meine Mitte berührt und weiter nach unten gleitet. Ich werde so sehr von seiner Zunge und seinem Mund verwöhnt, dass sich meine Hände in die Laken krampfen. Mein Körper spannt sich an und bäumt sich unter der Begierde auf, die in kurzen wollüstigen Wellen über meinen Leib jagt.

Bald küsst er sich bis zu meinen Oberschenkeln hoch. Mein heißes Fleisch wiederum ignorierend. Er knabbert sich weiter an meinem bebenden Körper herauf, ab und zu inne haltend um eine empfindliche Stelle besonders zu reizen, und senkt seinen Mund auf meine begierigen Lippen.

Während er meinen Hunger stillt, dringt er vorsichtig und langsam mit einem Finger in mich ein. Ich keuche kurz vor Überraschung auf. Seine Augen blicken beschwichtigend auf mich herab. Zärtlich werde ich von ihm innen gestreichelt und ich stöhne in seinen Mund hinein. Er hält mich fest, als ich versuche meine Hüfte gegen seine Hand zu bewegen. Meine Lippen lässt er in dem Moment frei, in dem er mit einem zweiten Finger ruhig in mich dringt. Sanft drückt er nun beide Finger tiefer in meinen Körper.

Meine Finger krallen sich noch mehr in die Laken, atemlos werfe ich den Kopf in den Nacken und strecke meinen Körper weit durch; laut stöhne ich meine intensive Lust heraus, welche auch seine Erregung ansteigen lässt. Sein heftiges Atmen streift mein Gesicht, seine Finger gelangen immer tiefer in mich. Berühren mich so intensiv, dass sich die Gefühle in mir überschlagen. Noch einmal presst er sie so weit wie möglich in mich hinein. Dann zieht er sacht seine Finger zurück und streichelt mir beruhigend über den Bauch.

Keuchend liege ich unter ihm. Die Augen fest geschlossen, spüre ich seine weichen Lippen auf meinem Gesicht. Leicht berührt er meine geschlossenen Lider. Fährt mit einer Hand die Linie nach, die er schon zweimal gezogen hat und wandert mit seinem Mund weiter über meine Stirn. Streift über den Nasenrücken. Mit seiner eigenen stupst er kurz und verspielt meine Nasenspitze an. Die Finger folgen dem Mund und streicheln ebenfalls über die Nase. Zeichnen die sanft geschwungenen Linien meiner Lippen nach. Mit dem Daumen streicht er über das Kinn, setzt einen weiteren Finger darunter und zieht mich etwas zu sich herauf um mich für einen langen berauschenden Kuss nicht wieder loszulassen.

Ich öffne meine Augen, als er sich wieder von mir gelöst hat und Stille in den Raum dringt. Seine grau-grünen Augen blicken mich an und suchen nach einer Antwort, finden sie stumm in meinen Augen wider.

Mit einem Lächeln drückt er seine Lippen noch einmal auf meine herunter und lässt seinen Mund und seine Hände mit Zeit an mir herunter gleiten. Die Finger streichen über meine Beine und noch einmal werden meine Schenkel von ihm gespreizt. Eine Hand streicht über meinen Bauch, bewegt sich an der Hüfte entlang und schiebt sie unter mein Becken. Meine Hüfte wird soweit zu ihm angehoben, dass ich die Laken unter mir nur noch mit den Schultern berühre. Seine warmen Lippen verteilen Küsse auf meinem Unterleib, die zweite Hand streichelt über meinen Oberschenkel. Ich kann ein Zittern nicht mehr unterdrücken und dränge mich fordernd gegen ihn. Mein schon wieder keuchender Atem erfüllt den Raum. Ich spüre, wie sich ein Lächeln auf seinem Gesicht bildet. Noch einmal lässt er mich seine nasse Zunge spüren, dann richtet er sich etwas auf. In dem Augenblick, in dem er behutsam in mich eindringt, umschließt seine freie Hand endlich mein hartes Fleisch.

Fest legt er die Finger darum und beginnt die Hand zu bewegen. Den plötzliche Schmerz in mir spüre ich nur kurz. Schon ist er weit in mich vorgedrungen und kann sein lustvolles Werk beginnen. Er bewegt sich sanft gegen meinen Schoß und drückt mich mit der Hand um meiner Hüfte im ansteigenden Rhythmus auf seine heiße Erregung tief in mir herunter. Erneut überwältigen mich Wogen unbeschreiblicher Gefühle die sich in meinem lauten Stöhnen befreien. Seine Bewegungen werden immer intensiver und seine Griffe noch fester. Ich beuge mich weit nach hinten und begegne den tiefen Stößen. Er lehnt sich über mich um noch weiter vordringen zu können. Sein lautes Keuchen kann meine nun fast schon ekstatischen Schreie nicht übertönen.

Die sinnliche Folter dauert an. Immer wieder zügelt er meine schneller werdenden Bewegungen, um den Genuss in die Länge zu ziehen. Seine beiden Hände halten nun meine Hüfte. Mein zittriges Fleisch wird von ihm nicht mehr berührt. Plötzlich stoppt er ganz in seinem Tun. Ich spüre ihn heiß in mir pulsieren. Er zieht sich weit aus mir zurück nur um langsam wieder in mich vorzudringen. Noch einmal spüre ich ihn zurückweichen und erneut vorstoßen. Mein plötzlicher Schrei lässt ihn zu mir blicken und ein weiteres Stoßen lässt mich erneut vor Lust aufschreien. Der Schrei erstirbt jedoch in einem energischen Kuss. Seine grau-grünen Augen lesen in mir das unbändige Verlangen.

Er richtet sich wieder etwas auf und beginnt endlich seine Stöße schneller und härter werden zu lassen. Ich versuche mich noch weiter durchzustrecken.

Mit einmal strömen sämtliche Gefühle, Gedanken und Erlebnisse der letzten Tage gleichzeitig auf mich ein. Überfluten meinen Verstand. Verschiedene Bilder erscheinen vor meinen weit geöffneten Augen. Durch meinen umnebelten Verstand merke ich, dass er seine Hand wieder fest um meine Mitte legt. Ich spanne mich an, hebe mich ihm entgegen. Die Bilder blitzen nur noch kurz und unklar auf. Werden immer mehr und schneller. Vermischen sich miteinander. Vergangene Gefühle vereinigen sich mit der intensiven Erregung, die durch meinen Körper strömt. Alles konzentriert sich in meinem Kopf und um das Zentrum der heißen Begierde. Ein greller Blitz lässt die Bilder in meinem Kopf wie Glas zerspringen. Schwärze schließt mich ein...

 

***

 

Ich war nicht lange bewußtlos. Als ich wieder zu mir komme, werde ich noch immer von ihm gehalten. Er hat sich noch nicht aus mir zurückgezogen. Sanft lässt er mich vollständig in die Laken zurücksinken und legt sich auf mich, den Kopf lässt er auf meine Brust sinken um wieder meinem Herzschlag zu lauschen. Ich zittere am ganzen Körper und werde von immer neuen Wellen geschüttelt. Mein Atem geht noch schwer und keuchend. Meine Augen sind geschlossen und der Kopf liegt auf der Seite. Ich bin zu erschöpft um irgend etwas zu tun. Seine Hände streicheln über meine noch sehr empfindliche Haut; sein warmer, noch leicht heftiger Atem jagt mir zusätzliche Schauer über den Körper.

Langsam beginnt er sich aus mir zurückzuziehen. Das Zittern verstärkt sich noch einmal und ein leises Stöhnen dringt tief aus mir hervor. Sein warmer Körper legt sich an meine Seite. Eine Hand fährt über mein Gesicht und streicht mir über die geschlossenen Augen. Dann zieht die Hand mich weiter an ihn. Ich lege meinen Kopf an seine Brust.

Er drückt mich enger an seinen Körper, sein Gesicht vergräbt er in meine Haare. Mein Zittern lässt nach und mein Atem geht bald wieder ruhig und regelmäßig. Und während er eine Decke über uns beide zieht, schlafe ich tief und fest in seinen Armen ein...

 

Ende

 

(2002)

 

Teil 1